"Intelligente Bodenschwellen" für Kalldorf

Jens Gnisa präsentiert seinen Vorschlag für die Entschärfung der berüchtigten "Todeskurve"

01.07.2020 | Jens Gnisa

CDU-Landratskandidat Jens Gnisa hat gemeinsam mit dem örtlichen Kreistagskandidaten Lars Brakhage eine innovative Lösung für die sogenannte "Todeskurve" in Kalletal-Kalldorf präsentiert. Dabei sollen sowohl die Geschwindigkeit der durchfahrenden Fahrzeuge, wie auch der Geräuschpegel für die Anwohner reduziert werden.

Die aktuell verbauten Fahrbahnschwellen führen dazu, dass unbeladene LKW beim Darüberfahren zuweilen erheblichen Lärm verursachen können. Die von Gnisa und Brakhage vorgestellte Lösung beinhaltet eine "intelligente Bodenschwelle", welche sich je nach Gewicht und Geschwindigkeit der herannahenden Fahrzeuge eindrücken lässt. So spüren die verhältnismäßig leichten Motorräder die Schwelle in jedem Fall, während PKW und LKW die Schwelle bei ordnungsgemäßiger Geschwindigkeit weich werden lassen und ohne Wahrnehmung eines Widerstandes überfahren können, womit kein zusätzlicher Geräuschpegel entsteht. Schnell heranfahrende Einsatzfahrzeuge wie Rettungswagen oder Feuerwehr spüren zwar die aufgrund der Geschwindigkeit harte Schwelle, können sie aber mit ihrem Eigengewicht teilweise eindrücken.
Das Konzept der "intelligenten Bodenschwelle" kann auch an weiteren kritischen Verkehrspunkten eingesetzt werden.