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CDU Kalletal für ISEK Umsetzung

Chance von 3,5 Millionen Euro Fördermitteln nutzen
Die CDU Ratsfraktion Kalletal übt scharfe Kritik am Vorstoß der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema Schulzentrum Hohenhausen. Bekanntlich hat sich der Kalletaler Rat im Februar 2014 für eine Fortschreibung des für Kalletal bereits vorhandenen Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) entschieden. Durch neue Förderbedingungen war es möglich geworden, Gemeinbedarfseinrichtungen, wie das Schulzentrum ebenfalls in die Städtebauförderung des Landes und des Bundes einzubeziehen.
Schon bei der ersten Aufstellung des ISEK hatte die Kalletaler CDU auf eine Einbeziehung der Schulgebäude in Hohenhausen und Langenholzhausen gedrängt, um so zukünftige Förderungen grundsätzlich zu ermöglichen.
Die Initiative ging auf und durch die neue Fördermöglichkeit, war der Gemeinde eine Möglichkeit gegeben, das Schulzentrum zukunftsfähig zu entwickeln.
Durch den Auslauf der Haupt- und Realschule und den zeitgleich parallelen Aufbau der Gemeinschaftsschule Kalletal, sowie durch die Auflösung der Fröbelschule, war es in den vergangenen Jahren zu umfangreichen neu Ausrichtungen im Schulzentrum Hohenhausen gekommen.
Vor der Fortschreibung des ISEK, standen von Seiten der Verwaltung intensive Gespräche mit den beteiligten Schulen über das zukünftige Raumkonzept für die Gemeinschaftsschule und die Grundschule Hohenhausen an. Diese Gespräche wurden aus Sicht der CDU mit dem Ziel geführt, aus pädagogischer Sicht bestmöglichste Bedingungen für die zukünftigen Schülergenerationen zu finden.
„Wir haben es begrüßt, dass uns von der Verwaltung ein mit den Schulen abgestimmtes Konzept vorgelegt wurde“, betont CDU Fraktionschef Jens Unshelm. Jetzt soll dieser Konsens aufgegeben und die Fördermittel in Gänze gefährdet werden.
Was die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert, ist nicht mehr und nicht weniger wie, ein komplett neues Konzept für das Schulzentrum. Neben der Infragestellung des wichtigen zweiten und dritten Bauabschnitts, soll auch ein Teilabriss der heutigen Gemeinschaftsschule erfolgen.
„Die Grünen waren von Beginn an gegen die Maßnahme und versuchen nun ein schlüssiges Konzept, welches in umkämpften Fördermittelverfahren erfolgreich war, zu verschlimmbessern und so komplett zu gefährden“, äußert Jens Unshelm seine bedenken.
Wer sich wie die Grünen im aktuellen Antrag wünscht, dass ein demokratischer Lern- und Lebensraum entwickelt werden soll, sollte sich auch an demokratisch gefasste Beschlüsse halten. Der Rat hat die Umsetzung des ersten Bauabschnitts beschlossen. Wenn die Grünen nun den Abriss von Räumen und Gebäudeteilen der Gemeinschaftsschule fordert und die Schule in zwei unterschiedlichen Häusern unterbringen will, ist dies mehr als unverständlich.
Im ersten Bauabschnitt soll neben der Errichtung des Bürgerbegegnungszentrums auch die komplette energetische Sanierung des Gebäudes der Gemeinschaftsschule erfolgen. Außerdem soll in diesem Bauabschnitt die Raumsituation im Gemeinschaftsschulgebäude an die heutigen Herausforderungen angepasst werden. Dies bedeutete neben einem größeren Lehrerzimmer mit Arbeitsbereichen für die Lehrer unter anderem auch entsprechende Differenzierungsräume.
Wenn die Grünen heute entsprechende Forderungen formulieren, scheint es fast so, als ob Sie bei den zugrundeliegenden Beratungen in den Fachausschüssen und dem Rat nicht richtig hingesehen und gehört haben. Was die Grünen zum Thema Standardraumprogramm fordern steht schon seit Jahren im Konzept und ist nichts Neues.
Im dritten Bauabschnitt sollen die dann nicht mehr in Schulnutzung befindlichen ehemaligen Gebäude der Grundschule Hohenhausen durch umfangreiche Fördermittel zurück gebaut werden. Außerdem soll das Jugendzentrum in das ehemalige Gebäude der Fröbelschule umziehen. Hierdurch wird ein weiteres Gebäude der Gemeinde Kalletal frei.
Kalletal muss sich von nicht mehr benötigter Infrastruktur trennen, deren Erhalt der Gemeinde die Luft zum Atmen nimmt.
Durch das zugrundeliegende Projekt hat die Gemeinde Kalletal die Chance, in den kommenden Jahren so oder so zu erwarten1de Ausgaben, durch Fördermittel in Höhe von knapp 3,5 Millionen Euro gegen zu finanzieren.
„Durch Anträge wie denen von Bündnis 90/Die Grünen wird die Förderung des Gesamtprojekts gefährdet. Hierdurch wird nicht nur die Zukunft der Kalletaler Bildungslandschaft aufs Spiel gesetzt, sondern auch die finanzielle Lage der Gemeinde Kalletal verschlechtert“, so Unshelm abschließend.
 
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